Beginne am Boden, markiere jede kleine Annäherung zum ersten Brett. Führe mit Target-Stab oder Handzeichen, nicht mit Zwang. Belohne Blick, Schritt, Pfote, Stand. Wiederhole kurze Sequenzen, pausiere vor Ermüdung. Steigere Höhe erst, wenn Landungen kontrolliert wirken. Reduziere Leckerlis schrittweise, ersetze sie durch soziale Belohnungen. Verknüpfe Signalwörter mit Positionen, damit Orientierung leicht fällt. Dokumentiere Fortschritte, um Rückschritte früh zu erkennen und Trainingspläne behutsam anzupassen.
Federangeln, Rollenbälle und leichte Beute-Imitationen locken entlang der Route. Führe Bögen statt abrupten Richtungen, damit Bewegungen fließen. Verstecke Snacks auf Zwischenplattformen, um Suchen zu vertiefen. Endlose Jagd vermeiden: kurze, erfolgreiche Fänge bauen Zufriedenheit. Wechsle Tempo, variiere Höhen und nutze Schatten. Stoppe rechtzeitig, bevor Übererregung kippt. Schaffe danach eine ruhige Liegefläche in der Nähe, damit Erregung elegant in Entspannung übergleiten kann.
Nicht jede Katze liebt Leckerlis gleichermaßen. Teste Paste, gefriergetrocknetes Fleisch, Spielpausen oder sanftes Streicheln. Setze variable Verstärkung ein, ohne Unklarheit zu erzeugen. Belohne zunächst häufiger, später intermittierend. Halte Alternativverhalten bereit, falls eine Etappe stockt. Vermeide Locken über unsichere Abstände, reduziere stattdessen Schwierigkeitsgrad. Feier kleine Erfolge konsequent. Ein Protokoll hilft, Lieblingsbelohnungen situativ zu wählen und Motivation langfristig stabil zu halten.