
Beginne mit einer ruhigen Schnüffelrunde in der Wohnung, gefolgt von zwei Minuten Dehnungen über Targets und einem kurzen Trick wie Pfote geben oder Verbeugen. Danach ein langsames Futtersuchspiel in Handtüchern. Alles zusammen dauert zehn Minuten, aktiviert das Gehirn, schützt Gelenke und verhindert, dass überschüssige Energie explosionsartig herausplatzt. Mit einem wiederkehrenden Ritualsatz und einem Gähnen‑Signal leitest du anschließend in eine zehnminütige Ruhephase über, damit der Puls sinkt und der Tag gelassen starten kann.

Wenn die Zeit knapp ist, nutze fünf Minuten Nasenarbeit, zwei Minuten ruhige Körperwahrnehmung auf einer weichen Matte und drei Minuten Impulskontrolle mit Futterhand‑Spiel. Diese kleine Kette macht erstaunlich müde, ohne Lärm oder Hektik zu erzeugen. Viele Halter berichten, dass ihre Hunde danach zufrieden dösen, während Videokonferenzen laufen. Wiederhole die Abfolge in ähnlicher Form an mehreren Tagen, aber variiere Gerüche, Untergründe und Belohnungen, um Neugier wachzuhalten und Fortschritte sanft aufzubauen.

Schließe den Tag mit einem ruhigen Zergelspiel in Zeitlupe, gefolgt von leichten Cavaletti‑Schritten über Kissenreihen und einer ausgedehnten Kuschelsequenz ab. Atme gemeinsam tief, streiche sanft über Schultern und Brustbein, und beende alles mit einem vorher trainierten Platz‑Signal am Lieblingsort. Diese vorhersehbare Abfolge reduziert Reststress, fördert Serotonin und macht das Einschlafen leichter. Dokumentiere drei Abende hintereinander und passe Intensität, Wiederholungen und Dauer an, bis dein Hund sichtbar schneller zur Ruhe kommt.





